Samstag, 6. November 2010

was ich schon immer mal loswerden wollte #1

es ist spät, dass weiß ich. martina muss in ein paar stunden aufstehen und ich habe wochenende...gemein, oder? ich sitz hier und höre alte tom waits platten...und freu mich des lebens. und interessiere mich, als neu-köl(l)ner (haha) für die hier ansässige kultur. oder belustige mich ein bisschen damit! es ist nämlich so, dass im februar, wo der "straßenkarneval", also die zeit, wo die ganze stadt hier eine ganze woche von morgens bis abends vollends besoffen ist, stattfand, ein allgemeines glasflaschenverbot von der BÖÖÖÖÖSEN stadt köln ausgesprochen wurde. so durften in besonders frequentierten bereichen in köln keine glasflaschen mit sich getragen oder verkauft werden. jetzt wurde dann wohl im laufe des jahres vom einzelhandel klage eingereicht und das flaschenverbot für rechtswidrig erklärt. denoch, will die stadt köln zur jüngst bevorstehenden sessionseröffnung am 11.11. (was das alles zu bedeuten hat und so...das finde ich auch irgendwann man raus), glasflaschen in einigen gebieten der stadt verbieten. blabla. jetzt stellt sich mir die frage wessen aufgebrachtheit nun gerechtfertigter ist: der stadt, die um die kosten der müllbeseitigung besorgt ist, oder der jecken kölner, die sich darauf freuen die leberwerte in den ruin zu treiben?!...

im endeffekt bin ich für die jecken, die saufen wollen. aber nicht weil sie nur saufen wollen, sondern, weil ihnen dieser mittelalterliche brauch ja auch irgendwie zuzustehen scheint, und da sollte es einer stadt, die so viel mit tradition und folklore kocketiert, nicht auf einmal einen zeigefinger erheben, der nicht dort hingehört!

andere meinungen sind herzlich willkommen!

ich gehe jetzt schlafen, gute nacht!

1 kommentare:

  1. Aber die jecken Kölner können sich doch auch aus Plasteflaschen und Dosen besaufen....

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